


Hektik und Angespanntheit, die Unfähigkeit sich zu sammeln und zur Ruhe zu kommen, sind Begleiterscheinungen unserer Zeit.
Nicht nur Erwachsenen fällt es schwer, eine ausgewogene Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden, auch Kinder werden immer häufiger von Stresssymptomen geplagt. Heutzutage leiden immer mehr Kinder unter psychosomatischen Beschwerden wie Allergien, Kopfschmerzen, Magen- und Darm- Problemen, innerer Unruhe oder Schlafstörungen, die durch die stetig wachsenden Leistungsanforderungen in Schule und Freizeit ausgelöst werden.
Das führt zu einem Ungleichgewicht der kindlichen Balance. Ein Ungleichgewicht zwischen Verpflichtung und freier Zeit, bzw. zwischen Anspannung und Entspannung ist nicht mehr gewährleistet.
Kinder und Jugendliche brauchen einen gesunden Ausgleich, um der Vielzahl von Stressauslösenden Faktoren gelassen begegnen zu können.
Entspannungspädagogische Maßnahmen wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung bieten ein Gegengewicht zu den hohen Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft.
Kinder und Jugendliche erhalten durch das Erlernen eines solchen Entspannungsverfahrens einen Schlüssel, der ihnen in ihrem Alltag einen Ruhepool eröffnet, aus dem sie jederzeit neue Kraft schöpfen können, um in Alltags-, Konflikt- oder Stresssituationen „einen kühlen Kopf zu bewahren“.
Für Kinder und Jugendliche erfolgt das Erlernen der Formeln für das Autogene Training, bzw. die Einübung der Muskel- An- und Entspannung dem Alter entsprechend und spielerisch mit allen Sinnen, in Verbindung mit weiteren Übungen aus dem pädagogischen Bereich.
Was kann durch Entspannungstraining erreicht werden?
Bewusste Körperwahrnehmung
Lösung innerer Verspannungen
Abbau von Ängsten und Aggressionen
Erkennen des eigenen Ruhebedürfnisses
Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit
Beseitigung von Schlaf- und psychosomatischen Störungen
Selbstakzeptanz und Steigerung des Selbstwertgefühls

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